Mittwoch, 15. Juli 2015

MMM 17 am 15. Juli

... oder mein Pseudo-Post zum heutigen MMM.
Zu zeigen habe ich heute nichts Neues. Mein Abibballkleid hat in den letzten Wochen meine ganze Aufmerksamkeit gefordert und am letzten Wochenende hatte ich auch Besseres zu tun, als an der Nähmaschine zu sitzen. Aber ich habe tatsächlich noch ein olle Kamelle gefunden, die ich euch noch nicht gezeigt habe.



 Dazu muss ich noch ein wenig über meinen Arbeitsplatz erzählen. Wie ich ja schon erwähnte, liegt unser Büro hinter dicken Schloßmauern. Hat Vor- und Nachteile: wenn es draußen unerträglich heiß ist, haben wir es immernoch einigermaßen kühl und angenehm. Dafür ist es bei normalem, norddeutschen Schmuddelwetter ganz schnell ziemlich kühl in unseren Büros. Deshalb geht man am besten im Zwiebellook, so wie ich heute: das Top ist aus einem Rest Stenzo Ringeljersey nach bewährtem Schnitt entstanden. Die Bluse war ein Mehrjahres-Ufo, ich glaube, schon im Jahre 2010 begonnen  und endlich im letzten Jahr beendet. Angezogen habe ich sie nicht wirklich oft, weil der Stoff eigentlich recht schwer ist und eigentlich ist sie zu warm, wenn man ärmellose Sachen tragen  kann. Aber für heute, mit Top drunter und Kaufstrickjacke drüber, war es schon passend, eben Zwiebellook.

Und jetzt noch einmal zum Thema Pseudopost:

Eigentlich ist diese Kombi nicht so spektakulär, dass ich sie beim MMM vorstellen würde. Aber ich brauchte für heute unbedingt einen Post, weil ich Euch zu einem Sew-along in der Sommerpause animieren möchte. Und zwar spukt mir ein Hemdblusenkleid-sew-along im Kopf herum. Durchführen möchte ich Ihn in der Zeit der Sommerpause des MMM, so von Anfang August bis Mitte September. So könnten zum Finale noch Sommermodelle, aber auch schon die ersten Herbstkleider präsentiert werden. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich so einen Sew-along allein wuppen kann. Deshalb suche ich auch diesem Wege eine Partnerin, die das mit mir organisieren würde. Ihr erreicht mich entweder über die Kommentarfunktion oder auch über die hinterlegte E-Mail-Adresse. Ich freue mich, wenn sich eine von Euch traut und wir gemeinsam die Sommerpause mit Leben füllen können.

Montag, 13. Juli 2015

Auf den Nadeln im - JULI-

Hallo Zusammen, in den ersten Tagen des Monats Juli war es einfach viel zu heiß zum Stricken. Außerdem hatte ich auch noch ein anderes Großprojekt zu wuppen. Aber meine Strickprojekte für den Monat habe ich auch schon im Mai und Juni begonnen. Meine Socken habe ich euch schon mehrfach vorgestellt. Inzwischen ist der 1. fertiggestellt und der 2. wartet darauf , begonnen zu werden.


Ende Juni habe ich meine Tochter in Bonn besucht. Wir hatten ein tolles Mutter-Tochter-Wochenende mit Konzertbesuch: Revolverheld auf dem Bonner Kunst!rasen.




Das Konzert war super. Die Jungs von Revolverheld haben alles gegeben. Leider mussten sie um 22.00 Uhr Schluss machen, weil sich wohl einige Anwohner auf der anderen Rheinseite des Veranstaltungsgeländes beschwert hatten. Naja, solche muss es auch geben und Johannes hatte wenigstens Futter für ein paar nette Sprüche.


Weil man in Bonn kein Auto braucht, bin ich mit dem Zug nach Bonn gefahren.
Hin- und Rückfahrt jeweils ca. 4 Stunden. Natürlich habe ich die Zeit zum Stricken genutzt. Angestrickt habe ich die wunderbare Wolle aus dem Wollpaket, welches ich beimWollpabst erstanden habe, 300 Gramm fertig gefärbte Wolle und 500 Gramm zum Selberfärben. Als Muster habe ich mir noch einmal die Peggy Sue vorgenommen. Der 1. Versuch war von Wollqualität und Passform nicht so gelungen, aber ich denke das Muster hat eine 2. Chance verdient.  Verstrickt habe ich im Moment fast 50 Gramm. Mal sehen, wie weit ich im Juli mit den Teilen kommen werde. Aber ich hab' ja noch ein wenig Zeit. Die Farben sind wundervoll herbstlich.

Außerdem spukt mir noch ein ganz anderer Gedanke im Kopf herum:

In vielen Blogs der Nähgemeinde findet man im Moment eine ausgesprochene Vorliebe für Hemdblusenkleider. Ich habe auch schon eines genäht, im Herbst letzten Jahres, und würde gern noch einen weiteren Versuch starten. Allerdings möchte ich das nicht allein im stillen Kämmerlein vor mich hin nähen,sondern würde gern einen sew-along dafür starten. Gerne suche ich dafür eine Partnerin, die diesen gemeinsam mit mir hosten möchte.  Den Zeitrahmen würde ich so auf die Zeit der Sommerpause des MMM festlegen, also von Anfang August bis Mitte September. Dann könnten sowohl Sommermodelle als auch schon die ersten Herbstkleider präsentiert werden.  Also, wer hat Lust mit zu nähen und vor allem mit zu hosten. Ihr erreicht mich über die hinterlegte E-Mail-Adresse oder einfach hier im Post über die Kommentarfunktion. Ich freue mich....

Diesen Post schicke ich zu auf den Nadeln im Juli und zum Crea-Dienstag.

Sonntag, 12. Juli 2015

Die Panikparty in Hannover

Ich hatte grüne Socken an, am Freitag, zur schwarzen Röhrenjeans. Die Schuhe lasst bitte außer Acht, die waren nur der Bequemlichkeit geschuldet.

Und warum so ein modischer Fehltritt?  Manche ahnen es bereits - das Konzertfieber hat mal wieder zugeschlagen und wir haben am Freitag mit 42000 Menschen in Hannover die Panikparty gefeiert.






Und hier nun der prominente Träger der grünen Socken: schon erkannt? Und noch ein Interview-Ausschnitt zum Thema:
Sie tragen neongrüne Socken zur Garderobe. Ihre Glückssocken?
Lindenberg: Klar, die bringen jede Menge Glück. Aber ich muss die grünen Socken auch zur Orientierung tragen. Ich habe diese unverschämt langen Beine, und auf der Bühne ist es ja oft nebelig und dunkel. Damit ich sehe, wo ich langtanze, guck ich nach unten, wo die Socken leuchten. Dann weiß ich: Ah, hier entlang. Denn von den Augen bis zu den Socken ist es doch ein weiter Weg.
Socken, Schwimmen und Allein-Sein - Udo Lindenberg über sich und "sein Ding" | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/panorama/wochenende





Hier noch einmal der Panikpräsident in voller Größe; zu Beginn der Show noch mit Schuhen. Da war es ja auch noch hell.

Er hat fast 3 Stunden eine geile Show abgeliefert, das kann man nicht anders bezeichnen. Als Gäste waren Otto, Jan Delay, Clueso und Eric Burdon da. Selbst das Vorprogramm war hochkarätig besetzt: Bülent Ceylan hat dem Publikum ordentlich eingeheizt. Obwohl das eigentlich gar nicht nötig war. Von Anfang an tolle Stimmung unter den Lindianern. Alte Songs, neue Songs, alles wurde stürmisch gefeiert und mit  Wir werden jetzt Freunde gab es einen ganz neuen, politischen, kritischen und nachdenklichen Song, wie man es schon immer von ihm kennt und erwartet.






Und natürlich hat er sein Ding gemacht:

Dienstag, 7. Juli 2015

Abi-Feier - am bisher heissesten Tag des Jahres

..... aber wir haben überlebt, obwohl es wirklich grenzwertig war.

Am vergangenen Samstag hat unsere Tochter ihr Abiturzeugnis bekommen. Der Tag begann, wie es sich für ein katholisches Gymnasium gehört, um 9.00 Uhr  mit einem ökomenischen Gottesdienst, der natürlich von den Abiturienten gestaltet war. Alles war gut, bis auf die unendliche sehr ausführliche Predigt des katholischen Geistlichen. In Anbetracht der zu erwartenden Temperaturen hätte er sich kürzer fassen können. Naja...
Danach kam dann die offizielle Abschlussfeier der Schule mit Zeugnisübergabe. Es wäre sehr feierlich gewesen, wenn nicht die unerträgliche Hitze in dem Saal ohne Klimaanlage? allen Beteiligten schwer zu schaffen gemacht hätte. Sicher war der festliche und offizielle Rahmen schon angebracht und 149 Schüler (es ist keiner durchgefallen!!!) wollten mit angemessener Beachtung ihr Zeugnis haben. Aber auch hier hätten alle Beteiligten begrüßt, wenn das Programm in Form von Reden und Grußworten ein wenig gestrafft worden wäre. Den Sektempfang, den die Schüler eigentlich noch für ihre Gäste organisiert hatten, hat niemand mehr so richtig wahrgenommen. Nur die vorbereiteten Brötchen waren im Nu alle. Und der Verbrauch an Mineralwasser war überdurchschnittlich hoch. Um 14.00 Uhr waren wir endlich wieder zu Hause.

Eine Ruhepause gab es leider nicht, denn um 15.00 Uhr stand die Friseurin bereits vor der Tür um die 3 jungen Damen für den großen Ballabend zu präparieren. Es musste alles sehr schnell gehen, um 19.00 Uhr war Ballbeginn. Deshalb habe ich leider auch kein Foto mit meinen Mädels und auch ein Familienfoto konnten wir nicht mehr machen. Sehr schade.
Aber ich kann ein Erfolgserlebnis vermelden: mein Kleid ist am Freitagabend noch fast fertig geworden. Am Samstag musste ich nur noch den Saum nähen. Wie gesagt, für ein Foto in schöner Kulisse in unserem Garten war keine Zeit mehr. Das Foto ist in sehr unwirtlicher Umgebung vor dem Veranstaltungslokal entstanden. Der Ball war wirklich sehr schön. Die Musik war richtig gut - nur leider war es viel zu heiß für ausschweifende Tanzrunden. Ein Lied, maximal zwei, danach brauchte ich eine Pause. Später hat sich die Hauptaktivität nach draußen verlagert, weil es draußen langsam kühler wurde und im Saal war es immernoch unerträglich heiß Thema Klimaanlage.


Ich hab mir übrigens zur Feier des Tages noch einen neuen Nagellack gegönnt. Lt. Werbung soll er einen Gelcharakter haben, der bis zu 7 Tagen hält. Er hat zumindest Samstagabend gehalten.

So, da ich die Entstehung des Kleides beim Creadienstag dokumentiert habe, verlinke ich den Post dort und als selbstgenähtes Kleid an echter Frau morgen zum MMM.


Montag, 29. Juni 2015

Projekt Abiball - Teil 3

Und schon wieder ist eine Woche um - aber: mein Kleid für den kommenden Samstag nimmt Formen an und ich bin zuversichtlich, dass ich am Samstag zum Abiball ein neues Ballkleid haben werde.

Nachdem ich am Samstag ziemlich lustlos das rote Probe-Oberteil zusammengenäht hatte - die Arbeitswoche hinterlässt doch ihre Spuren - musste ich auch noch feststellen, dass es viel zu klein war. 
Schade eigentlich, denn zwischenzeitlich war mir bewusst geworden, dass der rote Leinen auch wunderbar zu meinem Traumstoff, der mir schon immer für ein besonderes Kleid im Kopf herumspukte, gepasst hätte. Aber - leider verloren *schnieef* So habe ich dann den Rest des Samstags noch genutzt und das Schnittmuster vergrößert.
 


Und zur Frustverdrängung habe ich ab  20.15 Uhr vor dem Fernseher gesessen und nacheinander 2 meiner Lieblingskrimis angeschaut: zunächst Wilsberg und danach Ein Fall für 2.
Bei Wilsberg liebe ich die schrulligen, total überzogenen Charaktere, vor allem Overbeck! Und natürlich das Lokalkolorit, obwohl ich nicht aus Münster bin. Aber ich habe schon immer irgendwie im Dunstkreis dieser schönen Stadt gelebt.
Naja, und Ein Fall für 2 ist fast so wie Udo Jürgens: diese Serie gab es schon immer und ich kann es gar nicht gut haben, dass es keine neuen Folgen mehr gibt. Aber Detektiv Matula alias Claus Theo Gärtner hat sich seinen Ruhestand wohlverdient. Diese 2 Sendungen und ein Glas Rotwein später bin ich dann ins Bett um am Sonntagmorgen ausgeruht das Projekt noch einmal anzugehen.

Ich habe den pistaziengrünen Leinenstoff, den ich immer schon im Kopf zu dem Traumstoff kombinert hatte aus dem Schrank geholt und neu zu geschnitten. Genäht und noch einmal anprobiert.Und dann habe ich das Rockteil aus dem bunten Stoff zugeschnitten. Die Schere wollte erst gar nicht in den Stoff schneiden. Ich hatte tierische Angst, den Stoff zu verschneiden. Ihr müsst wissen: der ist älter als ich und schon als Kind habe ich ihn immer angehimmelt. Das Muster erinnerte mich immer an die Malerei von Monet.
Es ist ein wunderbar fließender Stoff. Fragt mich nicht nach der Qualität, ich denke irgendein Viscosegemisch, Zellwolle sagte man damals wohl.
Und soweit war ich am Sonntagabend: Das Oberteil mit der Schärpe ist fertig und zusammengenäht. Der Rock ist soweit fertig, muss noch gesäumt werden. Ich habe zur Probe beide Teile zusammengesteckt, aber nicht anprobiert - zu viele Stecknadeln *örgs*.
Gestern abend habe ich noch ein wenig weitergemacht und wahrscheinlich muss ich am Freitag eine Nachtschicht einlegen... - aber ich bin fest entschlossen: Ich werde rechtzeitig fertig!

Dienstag, 23. Juni 2015

Projekt Abiball - Teil 2

Hallo zusammen,
zunächst einmal vielen Dank für eure lieben Kommentare zu meiner Entscheidungsfindung für mein Abiball-Outfit.

Entschieden habe ich mich für das letzte Kleid in meiner Auswahl, das Tanzkleid mit der weißen Schärpe. Der Schnitt ist auskopiert und Stoff für ein Probekleid liegt auch bereit. Der unifarbene Leinenstoff wird das Oberteil und der bunte Stoff soll der Rock werden.
Allerdings werde ich vorerst nur das Oberteil probenähen. Ich habe nicht mehr viel Zeit, genauer gesagt, nur noch das kommende Wochenende. Da möchte ich dann das richtige Kleid nähen und möglichst auch fertigstellen. Der Ball ist schließlich schon am 04. Juli und ich habe auch noch einen kleinen Vollzeitjob.

Übrigens: heute gab's die Abi-Ergebnisse für unsere Tochter. Abi ist bestanden, wir dürfen feiern.