Das vergangene Wochenende hatte es wirklich in sich. Kennt Ihr das auch? Es gibt Tage, an denen man gar nichts zu tun hat und dann knubbeln sich wirklich alle Termine an einem Wochenende. So eines war das Letzte.
Am Freitag und Samstag hatten wir unseren Kinderkleiderbazar, den wir mit noch 3 anderen Familien organisieren. Mit Aufbau und Vorbereitungen am Freitagnachmittag, Verkaufsveranstaltung und Abbau am Samstagvormittag haben wir schon immer gut zu tun. Am letzten Wochenende kam dann noch der Rhönrad-Wettkampf dazu. Zusatztraining am Freitagabend und am Samstagnachmittag. Unsere Tochter und ihre Freundin mussten also noch zur 15 km entfernten Sporthalle gefahren werden (Die Eltern der Freundin gehören natürlich auch zum Organisations-Team des Bazars!!!) Für Samstagnachmittag hatte sich bei uns ganz lieber Besuch angekündigt, das war natürlich kein Stress.....
Sonntagmorgen ab 8.00 Uhr mussten die Mädchen wieder in der Halle sein, zum Einturnen (GsD wurde ja am Wochenende die Uhr umgestellt; wir konnten 1 Stunde länger schlafen). Ab 10.30 Uhr lief der Wettkampf. Helena turnt erst seit 1 Jahr und wir sind mächtig stolz auf sie, dass sie ihre Übungen so toll geturnt hat. Zumal das Rad eigentlich zu klein für sie ist. Es dürfte ruhig eine Nummer größer sein.
Gegen 15.00 Uhr waren wir glücklich wieder zu Hause.
Am Abend hatten wir Großen dann unser Highlight des Wochenendes. Nordhorn ist ca. 20 Kilometer von uns entfernt, also nicht wirklich weit. So gegen 18.45 Uhr losfahren, sollte reichen, hatten wir so gedacht.....
Als wir um kurz nach 19.00 Uhr am Euregium ankamen, war dort schon das totale Verkehrschaos. Mit viel Glück haben wir einen Parkplatz bekommen und der war noch nicht einmal soooo weit entfernt. Es regnete, also ganz schnell in die Halle.....
Um Punkt 20.00 Uhr saßen wir auf unseren Plätzen und harrten der Dinge (Töne), die da kommen sollten.
Kurz und Gut: es war einfach super. Der Funke sprang sofort über, schon bei den ersten Tönen. Kein Wunder: 80 % der Lieder sind so bekannt, dass man sofort mitsingen kann. Udo, trotz seiner 75 Lebensjahre (die man ihm wirklich nicht anmerkt und ansieht) in Topform und bester Entertainer-Laune. Das Konzert dauerte mit einer ca. 1/2-stündigen Pause bis kurz vor 23.00 Uhr. Traditionell hielt es das Publikum nur im 1. Teil auf den Plätzen. Kurz nach der Pause füllte sich der Raum vor der Bühne. Wir hatten unsere Sitzplätze ziemlich weit hinten, aber am Anfang der Reihe. Als die ersten Zuschauer sich Richtung Bühne bewegten, war es für uns auch ganz leicht, einen Platz "ganz vorn" zu bekommen. Da standen wir nun und genossen die schöne Stimmung. Die Zeit verging viel zu schnell, es hätte noch Stunden weitergehen können. Sooo viele schöne Lieder wären mir noch eingefallen, die ich auch noch gern gehört hätte, aber irgendwann muss ja Schluss sein. Meine kleine Digicam ist richtig heiß gelaufen und ich habe nur gehofft, dass die Batterien durchhalten. Mein persönliches Lieblingsstück, "Ich war noch niemals in NY,..." kann ich hier leider nicht hochladen, (dauert ca. 12 Minuten, das nimmt Blogger nicht) aber eine kürzere Version habe ich bei Youtube gefunden, die will/kann ich euch nicht vorenthalten (ersparen?)....
... und hier noch eins:
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